Antitranspirant

Stärker als Deo – das Mittel gegen starkes Schwitzen!

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Was ein gutes Antitranspirant ausmacht

Handelsübliche „Antitranspirante“ halten meist nicht was sie versprechen, handelt es sich in diesen Fällen doch oft nur um ein „aufgemotztes Deodorant“ mit einem etablierten Markennamen. Obwohl es keine genaue Abgrenzung zwischen einem Deodorant und einem Antitranspirant gibt, kann man davon ausgehen, dass ein Mittel mit weniger als 5% Anteil an Aluminium Chloriden auch von Verbrauchern eher als Deo empfunden und bezeichnet werden wird, da in solchen Fällen die schweißhemmende Wirkung bei starkem oder sichtbarem Schwitzen relativ gering ausfallen dürfte.

„Echte“ Antitranspirante werden heute mit bis zu 30 % Aluminiumanteil1 hergestellt. Diese hohe Dosierung kann nur in industrieller Fertigung in ausreichender Qualität produziert werden, da solch eine hoch dosierte Mischung nur schwer zu lösen ist. Schlecht angesetzte Antitranspirante (Eigenmischungen) auf Aluminium-Basis können zu starken Hautreizungen, sowie einer minderen Haltbarkeit des Antitranspirants führen.

Je höher die Dosierung mit Aluminiumchlorid, desto stärker kann die schweißhemmende Wirkung ausfallen. Doch sollte man nicht in jedem Fall immer zum stärksten Antitranspirant greifen. Denn für eine Anwendung unter den Achseln und insbesondere auch an anderen empfindlichen Körperregionen hat sich die Verwendung einer maximal 20 % Antitranspirant-Lösung als vollkommen ausreichend herausgestellt. So eignen sich Antitranspirante mit einer besonders sensitiven Wirkstoffkombination1 durchaus auch für eine Anwendung im Gesicht oder in der Leistengegend (Schwitzen am Po, Schwitzen zwischen den Beinen).

Antitranspirante werden meist auf Basis von Wasser oder Alkohol angemischt. Beide Lösungen haben Vor- und Nachteile wobei auf Alkohol basierende Lösungen den Vorteil haben, dass die zusätzlich antiseptische Wirkung des Alkohols Entzündungen (und somit Reizungen) entgegen wirken und die für ein „Stinken“ verantwortlichen Geruchsbakterien minimieren kann.
Alkohol verflüchtigt sich dazu noch wesentlich schneller. Ein Antitranspirant auf wässriger Basis wird sich deshalb viel länger auf der Hautoberfläche halten und könnte deshalb mehr Reizungen verursachen. Ebenso dient Alkohol als Lösungsmittel für nicht wasserlösliche Inhaltsstoffe, wie z.B. hautberuhigende Zusatzstoffe (Pflanzenextrakte).

Dazu ist Aluminiumchlorid stark hygroskopisch. Mit Alkohol angereichert klumpt es weniger und kann somit besser in die Hautporen einwirken als wässrige Lösungen. Die einzelnen AlCl-Polymere bleiben kleiner, verteilen sich besser und können so besser in die Ausgangskanäle der Schweißdrüsen eindringen.

Generell ist eine möglichst hohe Hautverträglichkeit eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale eines Antitranspirants! Denn was bringt einem Anwender die höchste Dosierung, wenn das Antitranspirant auf Grund seiner Reizbarkeit kaum in benötigtem Rahmen und Häufigkeit aufgetragen werden kann? So ist häufig zu beobachten, dass Benutzer von Antitranspiranten die Anwendung nach wenigen Tagen entnervt aufgeben. Die häufigsten Gründe für den Abbruch; Jucken, Brennen und ein Gefühl wie von tausend kleinen Nadelstichen!

Antitranspirante der 3. Generation haben heutzutage den Anspruch, die beschriebenen Hautreizungen zu minimieren. Dies geschieht in aller Regel durch die Zugabe von pflanzlichen Extrakten, die auf Grund Ihrer Wirkung1 die typischen Reizungen des Aluminiumchlorids deutlich reduzieren. So wirken Bartflechte sowie Nelkenblüte antibakteriell, desinfizierend und entzündungshemmend, echtes Salbei (gewonnen aus dem Salbeiblatt) wirkt hautberuhigend und kann die Schweißabsonderung zusätzlich reduzieren.

 


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